OKUDA SAN MIGUEL

‘THE MULTICOLORED EQUILIBRIUM BETWEEN ANIMALS AND HUMANS’
Centre del Carme. Sala Ferreres – Goerlich
Valencia 2020

Die Farbe der Wandlung

Jetzt, wo er 40 Jahre alt ist, erinnert sich Okuda San Miguel wie er seine Jugend in verlassenen Fabriken in Santander verbrachte, dabei hat er seinen Künstlercharakter mit Spraydosen und Rap-Musik gebildet. Die Graffitis waren sein Ausweg vom Mainstream. Ein auf der Straße gelerntes Hobby, das er mit einem Kunststudium abrundete und ihn zu einem Straßenkünstler gemacht hat. Jetzt bemalt er die Welt, weil er „Farbe braucht“, wie er selber sagt.

Kaos Temple, 2015

Die Welt braucht Farbe”

Die geometrischen Figuren und die Farbe sind die Haupteigenschaften des Pop-Surrealismus von diesem Künstler aus Santander, der sich in en letzten Jahren auf die Wandmalerei in Städten spezialisiert hat. „Die Farbe ist die billigste und ehrlichste Form, um eine Umgebung zu ändern“, erläutert der Künstler, der dieses Konzept schon an Fassaden von Kirchen, vergessenen Palästen, Wänden von großen Gebäuden, U-Bahn-Stationen in Spanien, Marokko, den Vereinigten Staaten und Japan angewandt hat. „Die unberührten und leblosen Orte sind besonders, um sie zu bemalen, sie bieten Freiheit und verleihen dem Leben einen Sinn.“

Palast aus dem 19. Jahrhundert im Loiretal, 2017

Universal Chapel, USA, 2016

Die Farbe ist eine positive Nachricht

Kaos Star” ist seine emblematischste Figur. Eine Windrose, die anhand von farbigen Dreiecken mit geometrischen Volumen geschaffen wurde. Der Künstler besteht auf die Kraft der Farbe, da „nur das Aussehen eines Objekts geändert wird, das von nun an ein Symbol eines Ortes ist.“ Seine städtische Kunst übermittelt eine positive Nachricht an Gemeinden auf der ganzen Welt. „Mich interessiert das Leben der Menschen mit meiner Malerei zu ändern mehr als das Geld“, folgert Okuda.

The New Mona Lisa, París 2017

Zwischen seinen großen Kunstwerken hat er noch Zeit, um Zusammenarbeiten für wohltätige Zwecke zu finden, wie etwa mit Fundación Aladina und Formica, um die Gänge der Jugend-Einheit im Krankenhaus Gregorio Marañón in Madrid zu dekorieren.

Die Farbe, sein Werk, so Okuda, bereitet ihm Freude.

Krankenhaus Gregorio Marañon in Madrid

Virtuelle Tour: OKUDA SAN MIGUEL ‘THE MULTICOLORED EQUILIBRIUM BETWEEN ANIMALS AND HUMANS’

Centre del Carme. Sala Ferreres – Goerlich (Valencia)

Bilder:

  • www.okudasanmiguel.com
  • www.consorcimuseus.gva.es/centro-del-carmen/exposicion/okuda-san-miguel-the-multicolored-equilibrium-between-animals-and-humans
0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.